* Auszeichnung

Bernd Gebert – Ashoka Fellow 2007





Auszeichnung durch Ashoka


Die Begeisterung der Körber-Stiftung für die rasante Entwicklung von „Das macht Schule“ führte zur Nominierung bei Ashoka und zur Aufnahme in das Netzwerk der führenden Social Entrepreneurs. Das sind Menschen, die Unternehmertum mit sozialen Zielen verknüpfen und auf diese Weise erfolgreich, effizient und langfristig mit innovativen Ideen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen. Bernd Gebert, Initiator von „Das macht Schule“, wurde 2007 als einer von sechs Deutschen ausgezeichnet.

Ashoka identifiziert und vernetzt weltweit die führenden Social Entrepreneurs. Bisher in den letzten 25 Jahren rund 2.000 in 70 Ländern. Grundlage ist ein anspruchsvolles fünfstufiges Qualifizierungsverfahren. Die Entscheidung trifft eine internationale Jury. Prominentester Vertreter des Netzwerkes ist der Gründer der Mikrokreditbank in Bangladesh und Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.


Profil des Gründers bei Ashoka http://germany.ashoka.org/berndgebert


Die Kriterien zur Auszeichnung durch Ashoka:


1. Eine innovative Idee, ein innovatives Konzept
Hat der Kandidat ein grundlegend neues Konzept, wie ein gesellschaftlich drängendes Problem zu lösen ist? Was unterscheidet seinen Ansatz von der Herangehensweise anderer? Hat sein Konzept das Potenzial, umfassenden gesellschaftlichen Wandel zu bewirken? Ist die ursprüngliche Idee von ihm, bzw. was ist das Besondere an seiner Methode, das bisherigen Ansätzen fehlte, um nachhaltige Veränderung zu erzeugen?


2. Kreativität und Innovationsfreude
Wie kreativ und originell ist der Kandidat, was Idee und Zielsetzung als auch Problemlösungsansätze angeht? Wie flexibel und einfallsreich geht er mit organisatorischen und politischen Chancen und Hindernissen um?


3. Unternehmerischer Geist
Ist der Kandidat so sehr von seinem Vorhaben überzeugt, so “besessen”, dass er für die Verwirklichung bereit ist, “alles stehen und liegen zu lassen”? Hat er die zur Umsetzung nötigen Schritte und Details durchdacht? Wie kann die Idee gesamtgesellschaftlich ausgeweitet werden? Wie lassen sich Einzelaspekte ineinander fügen, so dass ein Gesamterfolg entsteht?


4. Hohe gesellschaftliche Auswirkung
Wie wahrscheinlich ist es, dass der Ansatz des Kandidaten zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems beiträgt? Ist das Projekt so praktikabel, dass es auf breiter Basis umgesetzt werden kann? Wenn ja, wie viele Menschen werden in das Projekt eingebunden, wie viele werden davon profitieren und in welcher Weise werden sie davon profitieren?


5. Integrität und Vertrauenswürdigkeit
Ist der Kandidat interessiert am offenen Austausch mit anderen? Was ist seine Motivation? Warum tut er, was er tut? Ashoka nimmt niemanden in die Fellowship auf, der Gewalt anwendet oder verherrlicht, der rassistisches oder anderes diskriminierendes Gedankengut pflegt, der ideologische Züge trägt oder ethisch zweifelhafte Ziele verfolgt.

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